2003

MAZ: Namen und Nachrichten. Nach Komplimenten zu fischen, das liegt Thomas Fuchs, Inhaber der Cateringfirma „Art Gourmet“ in der Sellostraße fern, wenn er von seinem ganz großen „Fang“ berichtet: „Eine Indische Königsmakrele, beinahe 20 Kilo schwer.“ tatsächlich ist nicht Fuchs´ Verdienst, das Fischlein an die Havel verfrachtet zu haben.

Das besorgte die Potsdamer Firma „Art Marée“ via Flugverbindung vom Indischen Ozean. Vor geladenem Publikum wird Fuchs heute Abend die in Fachkreisen auch als „King Fichs“ bekannte Riesenmakrele ihrem irdischen Schicksal zuführen: „Fachgerecht filetieren, das geht ratzfatz, und dauert auch nicht länger als bei einem normalen Fisch.“ Dafür kann man dann ziemlich lange an dem Fischlein essen, das ob seines zarten Fleisches geschätzt wird. So soll es dann auch noch ein paar Portiönchen für die sonntägliche Speisung abwerfen, zu der sich ab 17 Uhr der allgemeine Fischliebhaber einfinden kann. Für einen Unkostenbeitrag von fünf Euro lassen sich neben dem indischen Nobelfisch auch Kunst und Musik genießen.

Zur schönen Tradition sind die Kunstausstellungen im Büro der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Birgit Müller, geworden: In einer Art „offenem Kunstraum“ sind noch bis 21. Juli Arbeiten von Johann Litt, Julij Rahusin und Horst Uhlemann zu sehen. Themen der Aquarelle, Pastelle und Graphiken: In der Haie Natur, aber nicht „einfach kopiert, denn dann bekommt man nur ein Ungeheuer“, so der gebürtige Russlanddeutsche Litt als Verfechter der schöpferischen Fantasie, Poetischer Nachsatz:“ In der Natur fühlt man dem Weltall sich eignen.“