Der Kutschstall
Der Kutschstall entstand in seiner heutigen Form in den Jahren 1787 bis 1790 und löste einen entsprechenden Vorgängerbau ab. Hofbaumeister Andreas Ludwig Krüger (1743-1822) entwarf für den Stall der königlichen Kutschpferde eine repräsentative Fassade im Stile des Klassizismus. Das Portal des Kutschstalles ist von einer Quadriga geschmückt. Flankiert wird sie von Figurengruppen, die Kutscher und Stallburschen bei ihrer Arbeit zeigen. Der Stall bot Platz für 100 Pferde. Im niedrigen Obergeschoss wohnten die Stallburschen und Vorreiter. Remisen auf dem Hof nahmen die Kutschen auf.
Nach 1918 wurde der Kutschstall von der berittenen Polizei genutzt. Später waren hier und in den Nebengebäuden eine Tennishalle, ein Möbellager, Garagen und Werkstätten. Ab 1940 war im Kutschstall der Obst- und Gemüsemarkt.
Heute wird der Kutschstall für Veranstaltungen vermietet. Die Räumlichkeiten bieten Platz für Hochzeiten, Konferenzen, Geburtstage und weitere Feierlichkeiten.
Sitzplätze:bis 140 Personen
Stehplätze:bis 300 Personen
Am Neuen Markt 9a-b |