Die Kartoffel ist tief in der deutschen Küche verwurzelt. Ob Brtakartoffel, Kartoffelsalat oder Pommes, die Kartoffel ist nicht wegzudenken. Kein anderes Gemüse ist so vielseitig. Sie war allerdings nicht immer da. Die Kartoffel hat eine spannende Geschichte, die sehr mit Potsdam verbunden ist.

Die Kartoffel – eine Lovestory

Es ist als wäre sie schon immer da gewesen. Kein Gemüse ist in der deutschen Küche so präsent wie die Kartoffel. Die Kartoffel ist sehr vielseitig, egal ob als Kartoffelpü, Kartoffelpuffer, Bratkartoffel, Stampfkartoffel, Pommes oder Kartoffelsalat. Im Französischen heißt Sie „pomme de terre“, was so viel wie Erdapfel bedeutet. Dabei kommt ihr namentlicher Ursprung vom italienischen „Trüffel“. Es gibt viele Gründe, um Sie zu lieben.

Superfood?

Leider wird sie viel zu oft nach ihrem Äußeren beurteilt. Es gibt sie mit weißer bis violette Fleischfarbe und in vielen Knollenformen. Auch ihre Schale kann glatt oder rau sein. Darüber hinaus ist der Kochtyp entscheidend. Hier reicht das Spektrum von festkochend bis mehlig kochend. Richtig überzeugend sind ihre inneren Werte. In Deutschland wird der Großteil der Kartoffelernte direkt als Nahrungsmittel verwendet. Sie enthalten kaum Fett, dafür Stärke, Vitamine und Eiweiß. Darüber hinaus ist sie auch noch anspruchslos in der Anpflanzung und kalorienarm. Das macht sie zu einem super Grundnahrungsmittel.

Der Alte Fritz und die Kartoffel

Auch deshalb entspann sich zwischen Friedrich dem Großen und der Kartoffel eine ganz besondere Verbindung. Völlig überzeugt von ihren Eigenschaften sprach er den sogenannten „Kartoffelbefehl“ aus, um den Anbau der Kartoffel in Preußen durchzusetzen. Dabei griff er zu der ein oder anderen List. Eine Legende besagt, dass er Kartoffelfelder bewachen ließ, um das Interesse der Bauern an der Knolle zu wecken. Die Bauern stahlen die Kartoffeln, um sie anzupflanzen. Auf diese Weise wollte Friedrich der Große die grassierenden Hungersnöte beseitigen. In Gedenken an den alten Fritz legen Besucher auch heute noch Kartoffeln auf sein Grab. Dieses liegt am Schloss Sanssouci und in unmittelbarer Nähe von unserem Art Gourmet Hauptquartier. Nach einem Besuch im Art Gourmet Kaminzimmer empfiehlt es sich einen Spaziergang zum Schloss zu unternehmen. 

Früher war mehr Pommes

Bei der großen Auswahl von Kartoffelsorten fällt es schwer eine zu finden die man mag. Idealerweise sollte sie auch noch zum Gericht passen. Anfänger können sich am Kochtyp orientieren. Fortgeschrittene, die etwas ausprobieren wollen, probieren den blauen Schweden oder die rote Emmalie. Oder testen einfach unser Friedrich der Große Buffet. Das Buffet enthält neben der originalen Brandenburger Kartoffelsuppe mit Pfifferlingen auch BIO-Kartoffelpü. Zum krönenden Abschluss gibt es eine weitere lokale Spezialität: Berliner Luft an Blaubeersauce. Geschichte und Genuss passen eben zusammen.

Friedrich der Große Buffet

 

Ab 38,50€ / Person

Brandenburger Kartoffelsuppe
Steinpilze oder Pfifferlinge (je nach Saison)

Gepökelte Entenkeule

Geschmorte Lammhaxe
in Rotweinsauce

Knusprig gebratenes Havelzanderfilet (saisonal)
vom letzten Potsdamer Fischer - begrenzt verfügbar (alternativ aus der Binnenfischerei Mecklenburg Vorpommern)

Königsberger Klopse
nach Großmutter-Art

Mini-Eisbein vom Spanferkel
knusprig oder gesotten

Kartoffelpüree
in bester BIO Qualität

Teltower Rübchen (saisonal)

Berliner Luft
Apfelschaum / Blaubeersauce

Zu den Speisen reichen wir frisches Landbrot.